Aufgaben der Stiftung

Die Ludwig-Erhard-Stiftung wurde 1967 durch Altbundeskanzler Prof. Dr. Ludwig Erhard in Bonn gegründet. Ihr ist die Aufgabe gestellt, freiheitliche Grundsätze in Politik und Wirtschaft durch staatsbürgerliche Erziehungs- und Bildungsarbeit sowie durch wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Wirtschaft und Ordnungspolitik zu fördern. Ihre Arbeit dient der Fortentwicklung und Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft.

Mit Publikationen, Vorträgen und Symposien möchte die Stiftung Verständnis für eine Politik der Mitte und Verständigung wecken. Die Stiftung wendet sich insbesondere an junge Erwachsene und fördert den akademischen Nachwuchs. Eine Vergabe von Stipendien ist allerdings nicht möglich.

Ein wissenschaftliches Archiv über Ludwig Erhard, sein Leben und Wirken ermöglicht der zeitgeschichtlichen Erhard-Forschung den Zugang zu wichtigen Quellen.

Preise für Wirtschaftspublizistik sowie für Verdienste um die Soziale Marktwirtschaft werden nach Entscheidungen einer Jury sowie der Mitgliederversammlung vergeben.

Die Stiftung nimmt bei Bedarf zu grundsätzlichen Fragen der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung gegenüber jedermann Stellung.

Die Arbeit der Stiftung ist nicht auf die Bundesrepublik Deutschland beschränkt. Die Stiftung beschäftigt sich beispielsweise auch mit Herausforderungen aus dem Systemwechsel in Staaten des früheren Ostblocks. Besondere Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind der wirtschaftliche und soziale Aufbau in den neuen Bundesländern, die Wirtschaftsordnung der Europäischen Union und der Entwicklungsländer.

Hier finden Sie unsere Satzung als Download (PDF, 71 KB).

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